Russische Ziele am 17. September getroffen: Raffinerie Jaroslawl und Militärflugzeuge in Rostow am Don
In der Nacht zum 17. September 2026 trafen die ukrainischen Streitkräfte die Erdölraffinerie Jaroslawl und den Militärflugplatz Rostow am Don-Zentralny. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Ergebnisse beider Operationen offiziell.
Raffinerie Slawneft-JANOS in Jaroslawl
Die Raffinerie Jaroslawl wurde in einer gemeinsamen Operation des ukrainischen Sicherheitsdienstes, der Kräfte für unbemannte Systeme, des Militärnachrichtendienstes und des Auslandsnachrichtendienstes getroffen.
Nach dem Angriff brach auf dem Werksgelände ein Großbrand aus. Die russischen Regionalbehörden räumten Schäden an der Raffinerie und einen Brand auf dem Gelände ein.
Slawneft-JANOS zählt zu den fünf größten Raffinerien Russlands und kann rund 15 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr verarbeiten. Das Werk produziert Benzin, Diesel, Flugkerosin, Treibstoff für Strahltriebwerke, Heizöl und weitere Erdölprodukte.
Militärflugplatz Rostow am Don-Zentralny
Der ukrainische Sicherheitsdienst griff den Militärflugplatz in Rostow am Don an. Nach offiziellen Angaben wurden ein Transportflugzeug An-12, zwei Flugzeuge An-26 und drei Hubschrauber getroffen.
Auf die Explosionen folgten ein Großbrand und Sekundärdetonationen auf dem Flugplatz. Die russischen Streitkräfte nutzen die Anlage für die Luftlogistik sowie den Transport von Personal und militärischer Fracht.
Aktualisierung der Demilitarizator-Statistik
Beide Treffer entsprechen der Methodik des Demilitarizator und werden als zwei separate Ereignisse am 17. September gezählt. Die Flugzeuge und Hubschrauber werden nicht als einzelne Ziele gezählt, sondern als Folgen des Angriffs auf den Flugplatz erfasst.
Nach der Aktualisierung liegt die Gesamtzahl für 2026 bei mindestens 817 Treffern, davon mindestens 30 im September. Die Kategorie Raffinerien und Gasaufbereitung steigt auf mindestens 96, die Kategorie Flugplätze auf mindestens 12.
Der Bericht kann ergänzt werden, sobald genauere Angaben zu den Schäden an der Raffinerie Jaroslawl und zum Zustand der getroffenen Luftfahrzeuge vorliegen.
So änderten sich die Kennzahlen
Die Angaben können nach offiziellen Mitteilungen oder weiteren Auswertungen präzisiert werden.